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Der Mühen müd, werf ich aufs Bett mich nieder, Doch hat der Leib sein Tagewerk getan Und finden Ruh die wandermatten Glieder, Dann fängt mein armer Geist zu wandern an; Er will auf Pilgerfahrt, er ist bereit; Dir fern, zieht es ihn hin zu dir geschwind; Die schweren Lider bleiben offen weit, Nur Dunkel sieht mein Aug, als wär ich blind. Doch da erscheint vor meiner Seele Schaun, Vor meinem blinden Schaun wie ein Juwel Dein Schatten mir im nächtlich schwarzen Graun; Das Schwarz wird schön, die Nacht scheint neu und hell. Sieh doch, wie tags mein Leib und nachts mein Geist Um dich und mich sich martert und zerreißt.
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