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Allee der Kosmonauten 20-22, Berlin-Lichtenberg / Architekt:innen: PPAG Architects Vom Baufeld wagen wir einen Blick in die Zukunft der Schule: Die Architekt:innen Anna Popelka, Georg Poduschka und Petra De Colle sprechen über ihre Entwurfsansätze und darüber wie der Raum zum dritten Pädagogen im Schulalltag kommender Generationen werden soll. Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive errichtet das Wiener Architekturbüro PPAG einen neuen Bildungscampus an der Allee der Kosmonauten. Das 38.000 Quadratmeter große Gelände wird eine Integrierte Sekundarschule, ein Gymnasium sowie eine Doppelsporthalle und dazugehörige Aussenanlagen vereinen. Leitkonzept für den Entwurf ist das „Gemeinsame Lernen“. Das Cluster-Konzept setzt auf ein mehrfach gestaffeltes, aus Compartments bestehendes Gebäude in Holzbauweise. Die einzelnen Compartments bestehen aus mehreren Klassen- und Arbeitszimmern, sowie flexibel nutzbaren Räumen. Sie sind um ein offenes Forum, die sogenannte Piazza, angeordnet, die im Sommer geöffnet werden kann und somit eine Erweiterung des Außenraum darstellt. So sollen neue Lern-, Austausch- und Arbeitsformen ermöglicht werden. Auch Gemeinschaftsorte wie Mensa und Aula, sowie die Sporthalle sind zentral im Gebäude verortet und bilden damit kollektive Bezugsräume. Das Projekt steht kurz vor Baubeginn, momentan werden auf dem Gelände der Altbestand beseitigt, sowie die Ver- und Entsorgungsleitungen gelegt. Die Eröffnung des Schulcampus ist für 2024 geplant.
Hörbild: Petra De Colle / Anna Popelka und Georg Poduschka, Geschäftsführende Gesellschafter:innen PPAG
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