Was hier auch lustig war, Leute… Die Sparkasse war eine Wohnung! Es war eine Wohnung in der Turower Str. 18. Der Unterschied zwischen der Sparkasse und der Wohnung waren Gitterfenster. Aber so Gitterfenster, du konntest hier so und so machen mit dem Arm, dann wäre es auch ab gewesen. Und du bist reingekommen, du hattest den Korridor, bist dann in den Raum gegangen und die hatten so Truhen und darin lagen Karteikarten, handgeschrieben. 1979 wollte ich – das muss man sich vorstellen! – in die Tschechei fahren, Tschecho-Slowakei, weil Freunde dort waren und mein Mann hat gesagt “Fahr doch hin für einen Urlaub ein paar Tage”. Dann guck’ ich auf mein Konto – und ich hatte 100 DM gebraucht, aber ich hatte sie nicht. Dann bin ich in die Sparkasse gegangen und gesagt, passen Sie mal auf, am Montag krieg ich mein Gehalt, aber ich brauche jetzt 100 DM. Ja, ja, klar. Hat mir die 100 DM gezahlt und sich total drauf verlassen, dass ich mein Gehalt am Montag bekomme, das gibt's jetzt gar nicht mehr! Sie kannte mich und hat’s mir gegeben. Und dann konnte ich fahren.