Lange//Berweck//Lorenz: »Ausleben« [Soundspot]

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"[DE] »Ein belebter Ort in der Stadt passt am besten zu unserem Stück ‘Ausleben'.« schreibt das Berliner Trio Lange//Berweck//Lorenz. »Pausen zwischen den Beats füllen sich mit den Geräuschen der Stadt. Die teilweise vokal klingenden Synthesizerklänge treten mit den realen Stimmen der Bewohner*innen in einen Dialog.«

Das Werk »Ausleben« entstand in der Reihe »The Artist's Cut« des WDR 3 Open Sounds im Studio Elektronische Musik. Die Entstehung von Elektronischer Musik ist meist von zwei Polen geprägt: Improvisation einerseits, langwierige Produktion (Komposition) andererseits. »The Artist's Cut« schlägt einen Mittelweg ein, um den Atem der Spontaneität und maßvolle Bearbeitung zu verbinden. In der Reihe begeben Künstlerinnen sich für einen Tag in ein Studio, wo eine Produzentin als Arbeitspartnerin und kritisches Gegenüber beim »Cut« beisteht. Mit dieser Produktionsform wird an die Pionierzeit von Elektronischer Musik angeknüpft, als Werke in vielstufiger Zusammenarbeit von Komponist*innen und Technik entstanden.

Im Sound Walk Berlin wird wiederum die Abgeschlossenheit der Aufnahme aufgebrochen, indem sie neue und spontane klangliche Verbindungen mit den Geräuschen der Stadt eingeht.

Das 2014 gegründete Kollektiv Lange//Berweck//Lorenz verfolgt in seinen Projekten die Realisierung elektronischer Partituren, die Restaurierung und (Wieder-) Aufführung elektronischer Werke aus der Vergangenheit sowie die Zusammenarbeit mit heutigen Komponist:innen an neuen Stücken. Heute präsentieren sich Silke Lange, Sebastian Berweck und Martin Lorenz als Trio auf der Bühne mit einem Labor aus analogen und digitalen Synthesizern und Maschinen, die Live-Performance an den Instrumenten wird durch Video- und Lichtdesign erweitert.

Das Ensemble tritt auf bei Festivals und Konzertreihen zeitgenössischer und elektronischer Musik: Philharmonie Luxembourg, Musiques & Recherches Bruxelles, Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, Multiphonies GRM Paris, ZKM Karlsruhe, Collegium Novum Zürich, SWR Attacca Festival Stuttgart, Ultraschall Festival Berlin.


[EN] ""A busy place in the city fits best to our piece ‘Ausleben’,"" writes the Berlin trio Lange//Berweck//Lorenz. ""Pauses between the beats fill with the sounds of the city. The partly vocal sounding synthesizer sounds speak with the real voices of its inhabitants.""

Lange//Berweck//Lorenz is a Berlin-based trio for live electroacoustic music. Founded in 2014, the collective's projects pursue the realization of electronic scores, the restoration and (re)performance of electronic works from the past, and the collaboration with contemporary composers on new pieces. Today Silke Lange, Sebastian Berweck and Martin Lorenz present themselves as a trio on stage with a laboratory of analog and digital synthesizers and machines, the live performance on the instruments is extended by video and light design."


Part of this walk

Sound Walk Berlin | field notes

Sound Walk Berlin | field notes

Berlin
Hier geht es zum Download der DRIFTER App mit dem Sound Walk Berlin: (https://www.poligonal.de/drifter/ev296v9bdwJd85h7/) \[DE] Was macht die Stadt mit der Musik und umgekehrt die Musik mit ihr? Mit dem Sound Walk Berlin möchte die inm / field notes die Debatte über die soziale und politische Bedeutung der Musik im urbanen Raum und ihre Repräsentanz in der Stadt vertiefen, wobei auch der Klang der Stadt selbst in den Blick genommen wird. Mit dem Sound Walk Berlin erobert die zeitgenössische Musikszene den Stadtraum und macht die Straßen Berlins zur Bühne. Künstlerinnen, Ensembles und Bühnen der zeitgenössischen Musik haben für den Sound Walk diverse Orte in Berlin klanglich erweitert oder neu definiert. Die Sound- und Musikbeiträge interagieren mit den urbanen Klängen des Ortes aus Verkehr, Stimmen, Spielplätzen, U-Bahn und Baustellen und kommentieren dessen architektonische Beschaffenheit, Geschichte und Umgebung. Der Sound Walk Berlin lädt Bewohnerinnen und Besucherinnen dazu ein, die Stadt aus Perspektive der Künstlerinnen zu erfahren. Die persönlichen Hörerlebnisse sensibilisieren für den individuellen Klang unserer Wohn- und Lebensräume, schärfen den Blick bzw. das Gehör für die Verbindung von Klang und Stadt und regen vielfältige Diskussionen über den Klang der Stadt und zu Räumen für Musik an. Bei den Spaziergängen kann im selben Zug die Stadt und die zeitgenössische Musikszene (neu) entdeckt werden. Die inm – initiative neue musik berlin e.V. bündelt und vertritt als Dachverband der freien Szene der neuen Musik die Interessen der Akteur\*innen der Berliner Szene gegenüber Politik und Verwaltung. Sie ist als Sprachrohr und Partnerin im Dialog etabliert und als Förderinstitution ein wichtiger Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft. Das field notes Programm ist seit 2016 die zentrale Informations- und Beratungsstelle für die zeitgenössische Musikszene Berlins der inm – initiative neue musik berlin e.V. Mit seinem breit aufgestellten Informationsangebot aus online Plattform www.field-notes.berlin und dem field notes Printmagazin trägt es zur Stärkung der Sichtbarkeit der zeitgenössischen Musik im Berliner Kulturleben bei. Zur Professionalisierung der Szene bietet das field notes Programm kostenfreie Beratungen, Workshops und Informationsveranstaltungen zu Fragen rund um die Arbeit in der Freien Szene an. Mit einer jährlichen Konferenz zur zeitgenössischen Musik im globalen Kontext regt es außerdem zur Reflexion über die Rolle der zeitgenössischen Musik in der heutigen Gesellschaft an und vernetzt Berliner Akteur\*innen mit einem Internationalen Fachpublikum. Als Querschnittsthema setzt sich das Programm bei all seinen Aktivitäten zum Ziel, die gesellschaftliche Vielfalt stärker im Programm, Personal, Publikum und bei den Partnern abzubilden und (strukturelle) Diskriminierung abzubauen. \[EN] What is the relationship between music and place? With the Sound Walk Berlin, inm / field notes aims to deepen the debate surrounding the social and political significance of music in urban space and its representation, while also observing the sound of the city itself. With the Sound Walk Berlin, the contemporary music scene is reclaiming its urban space and turning the streets of Berlin into a stage! Artists, ensembles and venues of the contemporary music scene expanded or redefined various places in Berlin in terms of sound. Sound and music interact with the existing urban sounds of a place (such as traffic, voices, playgrounds, subway and construction sites) or comment on its architecture, history and surroundings. With the Sound Walk Berlin, residents and visitors can experience the city from the perspective of the artists. These personal listening experiences sensitise the listener to the unique sounds of our living spaces, and to the connection between sound and city, and thus stimulate diverse discussions about the relationship between sounds of the city and spaces for music. On the walks, both the city and the contemporary music scene can be (re)discovered. The inm is an association of musicians, ensembles, composers, musicologists, cultural managers, and organizers who are active in the field of contemporary music. An aesthetically and structurally open institution, its main effort is to secure and improve the working and production conditions for New Music. field notes is a central resource of information and mentoring for the contemporary music scenes in Berlin provided by inm – the initiative neue musik berlin e.V. Its goals are to strengthen and improve production conditions for the independent contemporary music scenes in Berlin, and to raise public awareness of social relevance of the art form. By connecting and catalysing the rich potential of Berlin's contemporary music scene, field notes actively raises general interest in new music. It gathers information on events and developments in the contemporary music scene and presents them online at www.field-notes.berlin and in the bimonthly field notes magazine. Each year in September, the Month of Contemporary Music promotes current works by Berlin ensembles, artists and composers, in established concert halls as well as in independent venues. The festival’s focus is on today's music and attracting new audiences. To strengthen the scene itself, field notes offers free consultations, workshops and events. With an annual conference on contemporary music in a global context, it also encourages reflection on the role of contemporary music in today's society and connects Berlin-based actors with an international audience of experts. As a cross-cutting theme, the programme aims in all its activities to reflect social diversity in the programme, staff, audience and partners and to reduce (structural) discrimination.
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