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Verharrt nicht jegliches Gewächs auf Erden Einen Moment nur in Vollkommenheit? Im höchsten Grad nur, daß wir inne werden Der Sterne Einfluß auf das, was gedeiht? Und wächst der Mensch nicht ganz so wie die Pflanze, Gewärmt, begrenzt vom selben Himmel nur, Und strotzt wie sie voll Saft im Jugendglanze, Bis er verdorrt und schwindet ohne Spur? Das Gleichnis dieser Unbeständigkeit Zeigt mir dich ganz in deiner Jugendpracht, Doch heiß umkämpft schon von Verfall und Zeit, Die jungen Tag verkehrn in Alters Nacht. Auf Kriegsfuß mit der Zeit, propf ich aus Liebe Dir wieder auf die abgeschlagnen Triebe.
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