toposonie : : engelbecken

room 12 ECHOES

Location: Oranienplatz, 10999 Berlin, Germany

Binaural sound walk (including historic photos).

In German. Please use your headphones.

12 audio stations in the former 'Luisenstädtischer Kanal' from Oranienplatz to Thomaskirche, Berlin

Tracks in a Box / B-Tours (CLB Gallery) In collaboration with Deutschlandfunk Kultur

A walk through different time zones of the last 150 years: The 'Engelbecken' as well as the 'Luisenstädtische Kanal' between Kreuzberg and Mitte have had an extremely eventful past. Broken up during the imperial era, filled up during the Weimar period, turned into a garden, filled up again with concrete as a strip of the Berlin Wall and now a pastime hotspot for the city’s flaneurs, both bodies of water have been object to tumultuous events throughout Germany’s and Berlin’s moved history. Sound and media artist Georg Klein – who has known the area ever since 1987 – uncovers the different layers, revives long-lost voices out of radio archives and weaves them with his own memories. By means of a special recording technique, these are projected back into the space to create an unsettling temporospatial game.


georg klein
georg klein
sound + media artist, based in Berlin www.georgklein.de

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The Echoes


1 Oranienkreuz

Autobahnplanung durch Kreuzberg (1965)

2 Luisenwasser

Oranienbrücke mit Luisenstädtischem Kanal (1905)

3 Michaelswand

Mauerbild Yadegar Azizi (1987)

4 Mauerreport Antireport

Mauereck Waldemarstrasse 1981 Mauerberichte Waldemarstrasse 1961

5 Kanal-Hörblick

Waldemarbrücke mit Kanal (1895)

6 Indisches Spiel

Originaler Indischer Brunnen (1932)

7 Engelbecken-Nazis

Gewerkschaftshaus von Bruno Taut am Engeldamm (Mai 1933)

8 Todesstreifenfrei

Engelbecken mit Betonwegen und Mauer (1990)

9 Engel-Hörblick

Altes Hafenbecken mit Kanal (Winter 1892)

10 Bethaniensilvester

Mauerecke, Gewerkschaftshaus (1968)

11 Adalbertwehr

Bürgerwehr schießt auf Kanalarbeiter, im Hintergrund das Bethanien-Krankenhaus (1848)

12 Thomas und Osman

Osman Kalin: Erster Spatenstich im Mauergarten (1982)

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The Politics of Public Space

The Politics of Public Space

In times of a pandemic crisis, individual freedom of movement and social life are curtailed for the sake of public health. In our cities, restrictive rules and directives from local governments particularly impact on how we (are allowed to) use public space. With every new directive we need to re-adjust, re-align and re-configure our way in which we navigate – if at all – the city. These times raise new questions concerning the right to the city, or more specifically the right to public space. While drifting through the city, in this associative acoustic city walk our participants are exposed to a range of different voices and approaches that critically reflect on the politics of public space in general and on public space in times of a pandemic crisis in particular. Local urbanists, sociologists, architects, planners and urban actors read out classic texts or talk about their own approach on topics such as diversity, digitalization, gender, the state of exception, homlessness, and surveillance in relation to public space. The audio walk topics and contributes are: Obdachlosigkeit und Öffentlicher Raum Dr. Lisa Vollmer (Stadtforscherin - Bauhaus-Universität Weimar) über Baracken im 19. Jahrundert und Obdachlosigkeit unter Covid-19 The Physical and the Social City Dr. Anna Steigemann (Urban Sociologist – TU Berlin) reads Michael Sorkin Auszüge aus SARS-CoV-2 Eindämmungsmaßnahmenverordnung gelesen von Michael Stütz Street Level Bureaucracy Dr. Christian Haid (Sociologist - POLOGONAL) on street level bureaucracy Twittermeldungen der Berliner Polizei (23.März bis 4.April 2020) gelesen von Michael Stütz Is this a Dream? Tinatin Gurgenidze (Architect and Urban Researcher – Co-Founder of the Tbilisi Biennial) reads her corona diary Digitale Überwachung und Corona Dr. Moritz Ahlert (Stadtforscher – TU Berlin) zu digitaler Überwachung und Corona Street Fight Dr. Annika Levels (Urban Planner – Urbanizers Berlin) reads Jason Henderson Stadt und Epidemie Dr. Antonio Carbone (Historiker - Deutsches Historisches Institut Rom) zu öffentlichem und privatem Raum in Zeiten von Epidemien Körper in Bewegung und die Politik der Straße Nora Unger (Kulturwissenschaftlerin) liest Judith Butler All the Single Ladies Dr. Annika Levels (Urban Planner – Urbanizers Berlin) reads Rebecca Traister Zones of Exceptions Dr. Christian Haid (Sociologist - POLIGONAL) on street level bureaucracy Die Großstädte und das Geistesleben Dr. Nihad El-Kayed (Sozialwissenschaftlerin – HU Berlin) liest Georg Simmel Throwntogetherness: An Ideal? Lukas Staudinger (Architect – POLIGONAL) reads Doreen Massey Eyes on the Street Dr. Nihad El-Kayed (Social Scientist – HU Berlin) reads Jane Jacobs POLIGONAL thanks all the contributors! Audio post-production and theme tune design by Marina Petrova.
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Düttmann und Stadt als Individuum

Düttmann und Stadt als Individuum

Werner Düttman in Kreuzberg: Drei Jahre vor dem Mauerbau lässt der West-Berliner Senat im Rahmen des Ideenwettbewerbes „Hauptstadt Berlin“ übergreifende Planungen für die gesamte Innenstadt erstellen – inklusive eines Stadtautobahnnetzes. Im Rahmen dessen gab es die ersten Ideen für den Wiederaufbau der Südlichen Friedrichstadt, die nach dem zweiten Weltkrieg als „total zerstört“ eingestuft war. In den Jahren, in denen Werner Düttmann Senatsbaudirekor von West-Berlin war (1960–1966), wurden jedes Jahr zwei Milliarden Mark für staatlich finanzierte Bauarbeiten ausgegeben. Dabei kam rund die Hälfte dieser Summe dem Wohnungsbau zugute und erlaubte den Neubau von jährlich rund 20.000 neuen Wohneinheiten. Unterdessen wurden umfangreicher Flächensanierungen in innenstädtischen Wohnquartieren eingeleitet, wie beispielsweise zwischen der Südlichen Friedrichstadt und dem Kottbusser Tor. 1968 hat Werner Düttmann den ursprünglich von Hans Scharoun entwickelten städtebaulichen Entwurf einer neuen Stadtlandschaft am Mehringplatz fortgeführt. Die entstandenen Neubaukörper orientierten sich entlang der dort geplanten Stadtautobahn, die Bürger*innenprotesten zufolge aber nie gebaut wurde. Unter Düttmanns Leitung entstanden dichte, urbane Quartiere des sozialen Wohnungsbaus, die zwei Jahrzehnte später in den Fokus der Stadterneuerungsdebatte der Internationalen Bauausstellung ´87 (IBA) geraten werden und heute als soziale Brennpunkte gelten. Ein akustisch begleiteter Stadtspaziergang von POLIGONAL Büro für Stadtvermittlung, entstanden im Rahmen der Ausstellung Werner Düttmann Berlin.Bau.Werk des Brücke Museums. www.wernerduettmann.de www.poligonal.de Bild: Hochhäuser an der Lindenstraße, Foto: Ingeborg Lommatzsch
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Mein Recht auf Stadt!

Mein Recht auf Stadt!

Lerne das Spannungsfeld des öffentlichen Raums kennen und erfahre wie du dich dafür einsetzten kannst, dass dieser bunter, gerechter, demokratischer und inklusiver wird. Speziell zugeschnitten auf Jugendliche und junge Erwachsene gibt der Audiowalk “Mein Recht auf Stadt” einen umfangreichen Blick auf die Bedeutung des öffentlichen Raumes als Ort gesellschaftlicher Verhandlung. Die Vermittlung und Übersetzung von wesentlichen Konzepten und Debatten aus der interdisziplinären Stadtforschung werden hier auf verständliche Weise heruntergebrochen. Was ist öffentlicher Raum und was bedeutet “mein” Recht auf Stadt? Inwiefern sind gesellschaftliche Ungleichheiten auch im öffentlichen Raum sichtbar? Welche Regeln und Brauchtümer herrschen? Wer wird dadurch eingeschränkt? Wie nimmt man Raum in Anspruch? Weshalb kann dies ein politischer Akt sein? Wie drückt sich Vielfalt räumlich aus? Im Laufe des Walks wirst mit all diesen Fragen konfrontiert. Erklärungsansätze zu den Begrifflichkeiten, Selbst-Experimente, akademische Inputs sowie Geschichten aus dem Lebensalltag helfen dir dabei deine eigene Meinung zu diesen vielfältigen Themen zu bilden. Lerne den öffentliche Raum ist nicht nur als einen physischen Gegenstand zu betrachten, sondern Produkt eines demokratischen Prozesses, an dem auch du dich beteiligen kannst. Gebrauchsanweisung: Lad dir die App “Drifter” oder “Echoes” herunter Setze deine Kopfhörer auf! Begebe dich nach Kreuzberg. Starte den Walk entweder direkt oder lade ihn Zuhause mit W-Lan herunter. Fange an den Beiträgen zu lauschen. Diese starten automatisch, wenn du dich in die dafür markierte Zone bewegst. Anfang und Ende werden jeweils durch einen Jingle angekündigt. Nutze die Karte der App um dich zu orientieren und die Route abzlaufen. Solltest du aus Versehen die Zone eines Beitrags verlassen haben, kehre einfach wieder in sie zurück. Es geht dort weiter, wo du aufgehört hast. Impressum: Produktion: POLIGONAL Büro für Stadtvermittlung Redaktion, Recherche und Regie: Thierry Nolmans, Christian Haid und Lukas Staudinger Externe akademische Inputs: Dr. Renate Ruhne, Prof. Angela Million und Dr. Nihad El-Kayed Externe erzählerische Inputs aus Artikeln von: Philipp Kienzl & Tessa Högele, Philipp Hartmann und Ezgi Kizilocak Gesprochen von: Jules* Elting und Maxim Mehmet Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung – Wissenschaftskommunikation in Krisenzeiten 2021 sowie durch den Fonds Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) “Neustart Kultur”
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The Witness’ Scars. Assembling Tales of Leipziger Str.

The Witness’ Scars. Assembling Tales of Leipziger Str.

DGS: https://vimeo.com/saveriocantoni/introduction English: A Greek statue and his laurel crown. Artifacts rescued from the ruins of the Wertheim department store tell their story; a tale that reveals the fraught legacies which lie beneath the facade of empire and the promise of capitalism. An ongoing artwork collaboratively developed by Nicole Angela Pearson (she/her/they) and Saverio Cantoni (they/them) by invitation of Kandis Friesen (she/her), The Witness’ Scars takes the form of an ongoing journal: assembling different stories, often untold or hidden within mainstream narratives around Leipziger Straße in the center of Berlin, The Witness’ Scars will evolve during the coming year as a resonating chamber where the memoir of a stone-carved Greek boy meets a much older Laurel entity and her wisdom – They have witnessed the unfolding of events in Leipziger Straße, from the rooftop of Wertheim Department Store; now they leave the oblivion of the museum basement where they have been confined during the last several years to remember and recount untold perspectives that complicate a well-known narrative driven by economic profit and imperialism. From the onset, this work has been conceived to be accessed in spoken English or DGS (German Sign Language). Transcripts in written English and German are available for consultation. The work’s sonic experience has been designed to be mainly available through the geo-located sound walk app Echoes. Considering that mobility possibilities are subjective and vary significantly from one individual to another, the artists will continuously update a timeline-based sequence that can be accessed online regardless of geolocation. German: The Witness’ Scars. Erzählungen aus der Leipziger Str. Eine griechische Statue und ihr Lorbeerkranz. Artefakte, die aus den Ruinen des Wertheim-Kaufhauses gerettet wurden, erzählen ihre Geschichte; eine Erzählung, die das fragile Erbe offenbart, das hinter der Fassade von Imperien und dem Versprechen des Kapitalismus liegt. The Witness’ Scars („die Narben der Zeug*innen“) ist ein fortlaufendes Kunstwerk, das von Nicole Angela Pearson (sie/ihr/they) und Saverio Cantoni (they/them) auf Einladung von Kandis Friesen gemeinsam entwickelt wurde und die Form eines fortlaufenden Journals annimmt: Die Arbeit versammelt verschiedene Geschichten, die oft unerzählt oder in den Mainstream-Narrativen rund um die Leipziger Straße im Zentrum Berlins verborgen bleiben. The Witness’ Scars wird sich im Laufe des kommenden Jahres zu einem Resonanzraum entwickeln, in dem die Memoiren eines in Stein gemeißelten griechischen Jungen auf ein viel älteres Lorbeer-Wesen und seine Weisheit treffen – Sie haben die Ereignisse in der Leipziger Straße vom Dach des Kaufhauses Wertheim aus beobachtet und verlassen nun ihr vergessenes Dasein im Museumskeller, wo sie in den letzten Jahren eingesperrt waren, um sich zu erinnern und unbekannte Perspektiven zu erzählen, die Teil einer wohl bekannten, von wirtschaftlichem Profit und Imperialismus getriebenen Erzählung sind. Von Beginn an wurde dieses Werk so konzipiert, dass es in gesprochener englischer Sprache oder DGS (Deutsche Gebärdensprache) zugänglich ist. Transkripte in schriftlichem Englisch und Deutsch stehen zur Konsultation zur Verfügung. Die klangliche Erfahrung des Werks wurde so gestaltet, dass sie hauptsächlich über die geo-lokalisierte Soundwalk-App Echoes verfügbar ist. In Anbetracht der Tatsache, dass Mobilitätsmöglichkeiten subjektiv sind und von Individuum zu Individuum stark variieren, werden die Künstler*innen kontinuierlich eine zeitlinienbasierte Sequenz aktualisieren, die unabhängig von der Geolokalisierung online zugänglich ist.
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